1. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Eels - All the Beautiful Things
     

    Birds come down from skies so blue
    See all the beautiful things you do
    Why can’t I just get with you?

    You’d be my only friend in the world
    Or you could just be my girl

     

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  2. Mein Mantel hängt seit jenem Tag,

    schwarz und unbenutzt,
    
am Haken in der Ecke,
    
der Gast blieb doch bei dir.
    Du gabst ihm mit deiner Herzlichkeit,

    mehr als einen Becher Wein,

    und mit deiner Ehrlichkeit,

    ludest du ihn in dein Leben ein.
    Komm setz dich und genieße,
    
was uns das Leben bringt,
    
hörst du mein Herz denn schlagen,

    wie es schon für dich singt?
    In deiner Nähe fühle
    
ich mich seitdem so geborgen,
    
und all meine Gefühle
wachsen jeden Tag,

    ich freu mich schon auf morgen!

     

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  3. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Ellie Goulding - Your Song
     

    It may be quite simple, but now that it’s done!

    How wonderful life is now you’re in the world!

     

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  4. Der Kaffee an dem Büdchen am Meeresaquarium ist ja eher schlecht. Trotzdem halte ich jeden Tag auf der Rückfahrt an und schlürfe ein Tässchen. Der Typ dort ist einfach super sympathisch und obwohl er mich fast nur in Spanisch voll brabbelt, muss ich ständig lachen. Irgendwie verstehe ich kein Wort und weis trotzdem was er meint. Heute war die “Dolmetscherin” beim Sport dabei und tatsächlich verstehe ich den Typ richtig.
    Merke: Reise immer mit Weltreisenden, die sprechen fast immer die passende Sprache!
    Und: Reise nie mit leidenschaftlichen Läufern, die besiegst du auch auf dem Bike nicht.

     

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  5. Eine Kokosnuss und eine Mango in den fetten Mixer, fertig ist der perfekte Frühstücksdrink. Wahnsinnig lecker!!!
    Merke: Reise immer mit Weltreisenden, die wissen was wo schmeckt!

     

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  6. Wenn der Typ der mir heute die Kamera geklaut hat, wüsste, dass ich ihm das Ding und noch einen dreistelligen Betrag dazu schenken würde, wenn er mir nur die Bilder wieder gibt, er würde sich bestimmt selbst die Hand abhacken.
    — Merke: Reise nie mit Weltreisenden, die fotografieren nur mit dem Kopf und haben keine Kamera! Also gibt’s auch keine Fotos.
     

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  7. Seit vier Stunden in Barcelona unterwegs, fünf Cortados, drei Wasser, ein Guinness und eine Tortilla Espanol. Den Satz “Ich kenne da eine schnieke Bar, die muss ich dir zeigen.”, kann ich langsam nicht mehr hören. Diese Frau macht mich noch meschugge.
    Merke: Reise nicht mit Weltreisenden!
    Und: Verrate einem deutsch Lernenden nicht das Wort “schnieke”, es wird dich verfolgen!

     

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  8. Ich will dass du schön bist. Ich will von deiner Ausstrahlung hypnotisiert, von deinen Lippen magnetisiert und von deinen verzaubernden Augen hingerissen sein, dass ich nicht mehr an mir halten geschweige denn klar denken kann. Ich will, dass in deinem Duft ein Versprechen lodert, das mir die Beherrschung raubt. Ich will, dass du verspielt, sanft und sinnlich bist, aber gefährlich genug, um mich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ich will, dass du erfahren hast, was schmerzhafter Verlust und Demut vor dem Leben heißt und ich will, dass du nicht dran zerbrochen, hartherzig und falsch geworden, sondern gewachsen und aufgerichtet bist. Ich will, dass du zäh im Geist und weich im Herzen bist und für die Hoffnung ein würdiger Bewahrer, dass Liebe in dieser kranken Welt dennoch gelingt und allem trotzt, wo andere längst die Angst besiegt hat. Ich will, dass dich die Abgründe des Lebens genauso klar und zuversichtlich im Blick lassen, wie seine unfassbare Schönheit, der Götterfunken entfesselter Begeisterungen und anmutiger Rührung. Ich will, dass du unbestechliche Sinnbilder hast, dass du träumen kannst, mit dem Kopf in den Sternen, während du mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehst. Ich will über deine widerspenstigen Ideale und abgefahrenen Ideen genauso staunen, wie über deinen Sinn für Gerechtigkeit und Courage.
    Weil ich will, dass wir schön sind.

     

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  9. Yesterday I got so old
    I felt like I could die
    Yesterday I got so old
    It made me want to cry
    Go on go on
    Just walk away
    Go on go on
    Your choice is made
    Go on go on
    And disappear
    Go on go on
    Away from here

    Yesterday I got so scared
    I shivered like a child
    Yesterday away from you
    It froze me deep inside
    Come back come back
    Don’t walk away
    Come back come back
    Come back today
    Come back come back
    Why can’t you see?
    Come back come back
    Come back to me

     

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  10. Ich will mit dir auf den Dächern sitzen, das kleine Päckchen daneben, da du ja manchmal für Glimmstängel bist, wir sollten gute Musik hören. Ich dachte an so was wie The Police oder vielleicht Bob Marley. Eigentlich sollte ich in deinen Armen liegen, aber heute ist es auch okay, wenn unsere Härchen an den Unterarmen sich nur leicht berühren und es durch die Sonne so aussieht, als wären wir wie elektrisiert. Diese Stadt, sie war schon immer unsere Augenweide und du, du warst schon immer mein Augenblick, mein ganz eigener Augenblick. Eigentlich sollte ich dir jetzt sagen wie schön du bist, aber wenn ich mir deine Augen anschaue, die du geschlossen gegen die Sonne hältst, lege ich einfach nur meinen Kopf an deine Schulter und beginne dich zu lieben.

     

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  11. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    The Mission - For Ever More
     

    I can see the flames dancing in your eyes!
    I give myself to you, heart and soul, flesh and blood!

     

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  12. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Eels - Blinking Lights (For Me)
     

    Blinking lights on the airplane wings
    Up above the trees
    Blinking down a morse code signal
    Especially for me
    FOR ME, YEHAAA!!!!!

     

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  13. Mit staubigen Klamotten und etwas Restalkohol sitze ich neben dir an diesem einsamen Strand. Nach einer durchgequatschten Nacht warten wir auf den Sonnenaufgang. Unsere Kameras liegen bereit. Ein süßer Kaffee von der Strandbar kämpft mit mir gegen meine Müdigkeit. Ich schaue auf das Meer, mein Blick ist leer und weit weg. Es ist so friedlich hier, denke ich mir in diesem Moment. Kein Mensch ist um diese Uhrzeit unterwegs, was diesen Ort in mein persönliches Paradies verwandelt. Mit Decken versuchen wir, uns die nächtliche Kühle vom Leib zu halten. Ich spüre deinen Blick und dein Lächeln, denn du weißt, dass ich am liebsten meine Augen schließen und mich der Müdigkeit kampflos ergeben möchte. Du weißt es, einfach und immer, ohne je ein Wort darüber verloren zu haben. Wir sitzen hier und schweigen. Wir genießen den Moment. Menschenleer und ein Ort des Glücks. Ein dünner Nebel zieht langsam seine Bahnen auf das Meer. Der Ausblick raubt mir fast den Atem. Jedes Wort, das wir nicht aussprechen, steigert mein Bedürfnis, diesen Moment einfach nur festzuhalten. Ich atme tief die kühle Luft ein und es fröstelt mich sofort. Ich ziehe die Decke fester um mich und wortlos rutschen wir enger zusammen. Minuten verstreichen nur so ohne ein Wort. Es fühlt sich gut an. Der richtige Ort für unser Schweigen und wir beide wissen, dass wir keine sinnlosen Worte brauchen, um uns zu verstehen. Die Sonne taucht langsam aus den Tiefen des Meeres auf. Die wärmenden Sonnenstrahlen spüre ich sofort auf meiner Haut. Gänsehaut streift über meinen Körper. Hinblicken und genießen. Fotografieren mit dem Herzen. Die Kamera fängt den herrlichen Sonnenaufgang ein, doch was ich in diesem Moment fühle, bleibt jeder Kamera verborgen. Ich schließe meine Augen und halte diesen Moment fest. Ich spüre die Wärme in meinem Gesicht und bin glücklich. Der Tau auf unseren Klamotten wird vertrieben. Selbst das Meer fängt an, die Wärme zu sammeln und den kalten Nebel zu vertreiben. Meine Müdigkeit ist verschwunden. Die Zeit verfliegt. Unsere Blicke sind weit weg. Kaum wahrnehmbar laufen die ersten tapferen Jogger durch die frühen Morgenstunden. Langsam wacht die Welt auf und wir hocken einfach nur da, im hier und jetzt und genießen den Moment. Kein Zeitdruck, kein Terminstress und keine Hektik. Ein Moment der Ruhe. Haltet die Welt an, denke ich mir. Doch ich weiß, dass ich diesen Moment nur mit meinem Herzen festhalten kann. Ich schließe meine Augen, atme tief die frische Luft ein und fotografiere diesen Moment mit meinem Herzen.

     

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  14. Eingeschlossen in einem Schleier aus Gedanken, irre ich heute kopflos umher. Zweifle an mir und meinen Gefühlen. Die steinernen Wände erdrücken mich. Das Licht der Fackeln, die den Gang erhellen, ist heute zu schwach, um meine Augen zu erreichen. Wind weht über den Sumpf und dringt pfeifend durch die geöffneten Fenster in mein Schloss.
    Was mache ich falsch? Ich bin es nicht gewohnt etwas richtig zu machen, nicht was Beziehungen angeht. Ich habe es immer versucht, aber nie geschafft. Habe Angst eingesperrt zu werden.
    Es klopft an der Türe. Die festen Schläge auf das dicke Holz erfüllen die großen, weiten Gänge mit dumpfen Pochen. Ich eile, öffne das knarrende Tor. Draußen steht die Sehnsucht. Mit grimmigen Gesicht starrt sie mich an. Mir scheint, sie ist seit ihrem letzten Besuch auf das doppelte gewachsen. Es brennt mir auf den Lippen, sie zu fragen, ob sie zugenommen hat. Ich verkneife es mir, wohl wissend, dass sie keinen Humor hat und sich mit der Rache allzugut versteht. Ich will das Tor schließen, aber sie tritt schnell ein. Sie quetscht sich an mir vorbei und verdrängt im Gang den Rest des Lichtes. Ich geh in ihrem Schatten. “Die fette Sau!”, denke ich, als sie mein Labor betritt und meinen Sessel in Beschlag nimmt.
    “Was kann ich für dich tun?”, fragt sie mit säuselnder Stimme. Fast wie ein Kind klingt sie, so unschuldig. Überrascht reiß ich die Augen auf.
    “Was Du für mich tun kannst?”
    
”Ja!”

    “Du? Was hast du je getan? Du versuchst ständig mich einzufangen, mich in Ketten zu legen und scheinst daran noch Spass zu haben!”, entgegne ich verärgert. Überrascht von meinem Mut und meiner Frechheit, ihr die Stirn zu bieten, zucke ich zurück. Wieder einmal spüre ich Feigheit aufsteigen.

    “Nie habe ich dich so gequält!”, entgegnet sie ohne eine Regung. “Ich bin nur hier, weil mich die Liebe schickt!” - sie sagt dies ohne Hohn, scheint es ernst zu meinen. Meine Neugier wächst. Sie greift mit ihren fetten Fingern auf meinem Tisch herum. Am liebsten würde ich ihr jetzt die Hand abhacken, sie soll mein Zeug in Ruhe lassen. “Nicht die Feder”, denke ich, “nicht die Feder”. Als hätte sie meine Gedanken gehört, dreht sie sich zu mir.
    “Die Liebe wär gern selbst gekommen, aber wie du sicher siehst … habe ich in letzter Zeit”, sie blickt an sich herab und macht eine weite Geste mit den Händen, “ein wenig zugenommen.” Ein Grinsen formt sich auf ihrem Gesicht.
    “Aber, naja … Du solltest mal die Liebe sehen. Ich kam voraus geeilt, nur um dir zu sagen, dass sie auf dem Weg zu dir ist.”
    Alle meine Ängste fallen plötzlich ab, als die Sehnsucht laut zu lachen beginnt.
    “Dachtest du etwa ich käm den Weg zu dir allein?”
    Jetzt sitze ich hier und trinke, aus pechschwarzen Kelchen, mit der Sehnsucht Wein und warte, bis die Liebe an die Türe klopft. Wir lachen und machen Witze.
    “Es kann nicht mehr lange dauern”, versicherte mir meine neue, große Vertraute.

     

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  15. Ich glaube ich bin zu oft mit Inselbewohnern zusammen. Da habe ich mir was dusseliges angewöhnt, schon das zweite diesen Monat.

    Ich glaube ich bin zu oft mit Inselbewohnern zusammen. Da habe ich mir was dusseliges angewöhnt, schon das zweite diesen Monat.

     

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Diese Seite dient der Verarbeitung meiner Gesellschaftsunfähigkeit, meiner Verlorenheit und meiner Reizüberflutung. Sie ist Tagebuch, Notizzettel und Klemmbrett eines seltsamen Geistes.

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