1. Zu lieben heißt, alles zu geben und sich an nichts zu klammern.
    Liebe ist Geben, und nichts als das! Liebe möchte alles geben, was sie hat. Und wenn es wirklich und wahrhaftig Liebe ist, klammert sie sich an nichts. Sie kennt keine Erwartungen und keine Bedingungen. Sie ist nicht darauf aus, einen Vertrag zu schließen. Wenn du alles gibst und dich an nichts festklammerst, wird ein Gefühl der Stärke, der Liebe und der Kreativität sich in dir entwickeln. Dein Herz wird sich öffnen. Die Grenzen der Zeit werden überschritten. Eine höhere Eben des Bewusstseins scheint greifbar nahe, wo alles Graue, Öde, Farbe bekommt und voller Leben ist.

     

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  2. Ein zeitloser Irrtum ist und bleibt: ehrlich sein und die Wahrheit sagen wäre dasselbe!
     

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  3. Misanthropie charakterisiert eine Geisteshaltung, keine Handlungsweise. Ein Misanthrop muss weder gewalttätig, aggressiv noch arrogant sein, altruistisches Handeln ist bei ihm nicht ausgeschlossen. Oft misst der Misanthrop den Menschen an der Elle eines Ideals, bemerkt dabei die Abweichung, und das lässt ihn dann zu der Überzeugung gelangen, dass die meisten Menschen von Grund auf uninteressant oder schlecht seien.

     

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  4. Wenn man eine richtige Beziehung anfängt, weis man doch schon vorher genau, dass es entweder mit der hässlichen Trennung oder dem Tode endet.
     

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  5. Im Leben schreibt man mit Tinte, nicht mit Bleistift.
     

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  6. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Eels - All the Beautiful Things
     

    Birds come down from skies so blue
    See all the beautiful things you do
    Why can’t I just get with you?

    You’d be my only friend in the world
    Or you could just be my girl

     

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  7. Jemand der sich nach der Arbeit noch so auf dem Eingangrad quält, jemand der sich überhaupt so auf dem Eingangrad quält, so einer hat doch nicht mehr - also so einer spinnt doch.
     

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  8. Mein Mantel hängt seit jenem Tag,

    schwarz und unbenutzt,
    
am Haken in der Ecke,
    
der Gast blieb doch bei dir.
    Du gabst ihm mit deiner Herzlichkeit,

    mehr als einen Becher Wein,

    und mit deiner Ehrlichkeit,

    ludest du ihn in dein Leben ein.
    Komm setz dich und genieße,
    
was uns das Leben bringt,
    
hörst du mein Herz denn schlagen,

    wie es schon für dich singt?
    In deiner Nähe fühle
    
ich mich seitdem so geborgen,
    
und all meine Gefühle
wachsen jeden Tag,

    ich freu mich schon auf morgen!

     

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  9. Oft denke ich, was es heißt, viele Freunde zu haben. Eigentlich war ich nie ein Mensch, der viele Freundschaften hat, nur viele Bekanntschaften. Wahrscheinlich bin ich zu kompliziert, rede zu viel, … was auch immer. Mir war es bisher auch nie ein besonderes Anliegen, viele Freunde zu haben. Viel wichtiger waren mir die engen, die echten Freundschaften. Jene, die durch Zeit und Raum bestehen.
    Selten fühle ich mich ein wenig einsam, wenn ich daran denke, dass ich kaum Freunde habe. Was ist wenn ich mal von hier aufbrechen werde, in “die Ferne ziehe”? Und nicht vor habe zurück zu kommen. Ich stellte mir in letzter Zeit oft die Frage, welche meiner Freunde ich vermissen würde.
    Es macht mich nachdenklich, weil ich sagen muss: wahrscheinlich keinen. Die echten Freundschaften werden halten und die anderen werden sich auflösen, wie ein Herbstnebel bei Tagesanbruch. Mit der Zeit lernst du, dass manche Menschen zu dir halten, weil du so bist wie du bist. Und andere sich abwenden, weil du nicht wie sie sein willst. Manche bleiben gedanklich bei dir, auch wenn du sie kaum siehst. Andere vergessen dich bereits, während du mit ihnen sprichst.

     

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  10. Jeder gelebte Tag ist ein Wunder!
     

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  11. Momentan bin ich nicht gerade voll der Hoffnung, dass man mir irgendwann ein gewaltiges Denkmal errichten wird. Oder vielleicht aus kostbarem Holz gemachte Schreine, um darin meine Gebeine als Reliquien eines grandiosen Geistes zu verehren und gegebenenfalls zu barer Münze zu machen.
 Man hat es als kreativer Mensch auch nicht unbedingt leicht: Dynamit ist schon längst erfunden, Teleskop-Astscheren ebenso und auch das Penicillin ist seit Generationen ein alter Hut. Da bleibt echt nicht viel um sich ins Buch der großen Denker einzuschreiben.
    Das Leben ist auch so schon kompliziert. Man bekommt es bei seiner Zeugung quasi in die noch nicht vorhandene Hand gedrückt und schon neun Monate später heißt es endgültig raus bei Mama. Dann gibt es statt einer durchaus notwenigen Daseinsgebrauchsanweisung nur einen Klaps auf den nackten Hintern. Später liegt man hüllenlos auf sterilen Tüchern und schreit sich den jungen Hals wund als könnte man schon ahnen, die nächsten hundert Jahre, die werden garantiert kein Zuckerschlecken.
    Schon die Suche nach einem Partner welcher auch noch die Richtige ist - kein Zuckerschlecken. Ich habe es mir angewöhnt, unaufdringlich und interessiert in Gesichter zu sehen, von denen ich glaube, sie würden sich Desinteresse angesichts meiner selbst nicht leisten wollen. Ich kann dann auf eine charmante Art zurückhaltend sein, ich schweige sehr angemessen in solchen Situationen, und so kommt es hin und wieder vor, dass ich für sensibel und interessant befunden und angefasst werde. Da ich offensichtlich nicht primär sexuelle Ziele verfolge, geht mir nun der Ruf voraus, verständnisvoll und feinfühlig zu sein. Bei so entstehenden Gesprächen kommt auch immer die Frage nach Hobbies. Frau möchte da eigentlich nur wissen ob man Fussball mag und deswegen vielleicht später mit Bierbauch auf dem Sofa ihre neue Frisur nicht bemerken könnte. Ich antworte immer, Mannschaftssport ist nichts für mich, denn es endet ja doch immer mit gemeinsamen Duschen und dem Schlagen nasser Handtücher auf nackte Hintern. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Ich gebe zu, wenn ich mit der U-18 Volleyball Nationalmannschaft der Damen trainieren dürfte… Ich würde auf gemeinsames Duschen geradezu bestehen und zwar vor, während und nach dem Spiel. Und selbst wenn mein Hintern schon so rot wie ein Feuerlöscher wäre, ich werde mich nicht beschweren, sondern gleichfalls versuchen, mit meinem nassen Handtuch ein ähnliches Rot auf die sicherlich bis in den letzten Winkel durchtrainierten, faltenlosen Hintern der Volleyballerinnen zu zaubern.
    Frauen wissen schon es unsereins schwer zu machen. Ich halte es zwar durchaus für romantisch, im Mondlicht paarweise durch Parks und heruntergekommene Wohnlandschaften zu spazieren. Doch laut neustem Wissenstand handelt es sich dabei gar nicht um Mondschein, sondern nur um Sonnenlicht, welches vom Mond reflektiert wird. Und im Sonnenlicht zu schlendern ist nun einmal unsere tagtägliche Pflicht, sofern man nicht gerade im Bergwerk arbeitet oder einen Vater in Österreich hat.
    Also warum spazieren wir dann nicht schon bei Tage durch die Stadt, da ich ja für den nächtlichen Sonnenschein durchaus Ideen zu anderweitigen Aktivitäten hätte. Und da ich recht monogam veranlagt bin, zählt das auch nicht als Mannschaftssport.
    Und ab diesem Punkt ist doch wieder alles wie der Rest des Lebens - zum Zuckerschlecken.

     

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  12. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Usura - Open Your Mind (Restricted Mix Edit)
     

    Und noch was aus der guten, alten “Kinderzeit”. Ich halte die Achtziger bis hinein in die Neunziger für den Zenit in fast jeder Hinsicht. Es war gute, kreative Konkurrenz zwischen zwei Weltsystemen und speziell innerhalb des Kapitalismus. Alles lebte und hatte den Oberstyle. Manches edel, manches trashig und bunt. Ein feiner Rummelplatz.

     

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  13. Die Zeit heilt die Wunden nicht, sondern verstaut sie in Schubladen!
     

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  14. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Freestyle - Don't Stop The Rock
     

    Es geht ja nix über Freestylemusic. Besonders im Sommer. Das waren noch Zeiten, als wir mit voll aufgedrehter Anlage in unseren heißen Kisten vor dem Schulhof kreuzten. Da war einem das Abi gleich noch egaler. :-)

     

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  15. Hey, hey, hey, ich bin der Goldene Reiter!
     

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Diese Seite dient der Verarbeitung meiner Gesellschaftsunfähigkeit, meiner Verlorenheit und meiner Reizüberflutung. Sie ist Tagebuch, Notizzettel und Klemmbrett eines seltsamen Geistes.

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