1. Merke: Solltest du mal wieder Lust haben, in die alte Heimat zu fahren um mit den alten Bekannten feiern zu gehen, tu etwas Spannenderes. Etwa ein Buch lesen oder Nägel schneiden, vielleicht sogar Haare waschen. Als Begründung und Erinnerung sollte deine Konversation vom letzen Versuch ausreichen. (Ja, sie war heiß, kannte deine dummen Sprüche aber schon, weil du sie vor Jahren schon mal angemacht hast. Du bist nun einmal rum in der Stadt und lernst niemand neues mehr kennen).

    Aufnahmen-16

     

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  2. Frühes Vögeln wurmt den Fang.
     

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  3. Die Zeit ist etwas Kostbares. Doch was ist, falls es nach der Zeit einfach zu spät ist? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Doch letztendlich stirbt auch sie. Denn was tun wir, wenn man einfach nicht mehr verzeihen kann? Wenn man es letztendlich Leid ist und nicht mehr kämpfen will? Dann ist alles gescheitert, nur weil wir es versucht haben. Ein Versuch etwas zu verändern in der Hoffnung nach …?
    Liebe!
    Das Schlimmste war, dass alles Routine wurde. Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Wir wurden zu einem einzigen Ablauf, welcher sich ständig wiederholte. Niemand hatte damit gerechnet, jedoch geschah es letztendlich so.
    Unsere Fehler waren so klar, aber wir bemerkten sie nicht. Keine Zeit dazu, wir waren zu vertieft in den Ablauf der Dinge, die sich immer wiederholten. Etwas anders, und trotzdem gleich. Doch dann war es an der Zeit, etwas zu ändern.
    Und das rettete damals mein Leben.

     

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  4. Große Schwestern vom Banknachbarn in der Schule sehen immer gut aus, werden nie älter und lassen einen immer wie geistig umnachtet glotzen. Es ist auch gar nicht schlimm das sie inzwischen verheiratet sind und Kinder haben, nein - sie sind einfach genau so toll wie früher und werden es immer bleiben. Der einzige Unterschied: sie redet jetzt mit mir, weil ich ja nun groß bin.

    “Hallo, kennen wir uns nicht?”
    “Also ich kenne dich ganz sicher.”
    “Bist du nicht der … Klar du bist mit meinem Bruder in die Schule gegangen.”
    (Sie ist nicht nur schön sondern auch schlau und sie hat mich nicht vergessen.)
    “Ja stimmt, ich war oft bei euch zu Hause.”
    “Wie heist du?”
    “Steven.”
    “Ich bin Sandra.”
    “Ich weis, habe ich nicht vergessen.”
    (Wie könnte ich auch, habe ich doch als Vierzehnjähriger jede Nacht von ihr geträumt und im Schlaf ihren Namen gesungen.)
    “Starrst du mich deswegen so an?”
    “Du wirst es gewohnt sein, dass Männer dich anstarren.”
    “Danke schön, aber mal ehrlich ist irgend etwas?”
    “Ich versuche nur etwas an dir zu finden was anders ist als früher - schlechter.”
    “Warum?”
    “Weil ich irgendwann mal wieder eine Frau haben will und du nicht mehr zu haben bist.”
    “Ich habe dich gar nicht als so einen Schmeichler in Erinnerung.”
    “Ich war schon immer recht schüchtern.”
    (Außerdem hat mir dein Bruder damals versprochen das ich dich heiraten darf wenn ich groß bin, also bitte!)
    “Wir können ja wenigstens mal eine Runde tanzen.”
    (Toller Trostpreis, ich bin begeistert. Ganz toll!)

     

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  5. Sven van Thom - Trauriges Mädchen
     

    Dieser Song kam damals komischerweise genau zur rechten Zeit. Ein Mädchen das ich nicht haben konnte, weil sie einen Idioten liebte, der sie nicht haben wollte, weswegen sie sich bei mir freundschaftlich ausheulte. So nahm das Elend seinen Lauf. Ob wir in den Monaten das Lied nachspielten oder das Lied nach uns geschrieben war - wer weis. Es war eine lange süßsaure Zeit, die ich seltsamerweise positiv in Erinnerung habe. Nur das hässliche Ende hätte nicht ganz so sauer sein müssen.
    Aber seitdem mag ich dieses Lied und freue mich jedes Mal, wenn es spielt.

     

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  6. Entscheidend für eine Beziehung ist, dass du ihr ein Anrecht auf deine Person, vor allem deine Zeit einräumst.
    Wenn wir das Geben für eine Garantie der Gegenleistung halten, für eine mathematische Formel, wird sich die egoistische Natur unseres Gebens wahrscheinlich nicht verheimlichen lassen.
     

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  7. Barbarossa - Stones
     

    Stones that I
    
Carry around
    Every stone’s
    
A story
    It weighs me down
    But there is gold
    Hidden by rock and sand
    I have to search
    A little 
Harder now
    Sharp as a marble
    
These stones keep my feet on the ground
    All this experience
    Weighs me down
    But there is gold
    Hidden by rock and sand
    I have to search
    
A little 
Harder now
    But there is gold
    Hidden by rock and sand
    I have to search
    
A little 
Harder now

     

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  8. Clouseau - Close Encounters
     

    Das muss damals gewesen sein, bei der ersten großen Liebe.

     

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  9. Wer Raucher küsst, der leckt auch Aschenbecher aus!
     

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  10. Ich war ihr im Bild. „Setz dich halt mal hin“, sie schob mir einen Stuhl unter den Hintern. „Ich kann so nichts sehen.“ Ich setzte mich. Es war an einem Discoabend nach dem Realschulabschluss, während meiner Abizeit. Um die mickrige Tanzfläche herum standen hölzerne Barhocker und auf einem dieser saß ich nun. Neben ihr. Sie war das Wesen, das man zuletzt hier erwartet hätte. Ich kenne mich in den Untiefen des Fantasy-Universums nicht gut aus, aber wenn es so etwas gibt, dann war sie eine düstre Elfe. Sie war ein Mädchen mit hellerer Haut und rötlichem Haar, zerbrechlich wie Spielzeug, ich war geblendet. Selbstverständlich war sie unerreichbar für mich. Ich versuchte nicht einmal, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Schließlich war ich nur wegen Katja hier. Katja war so etwas wie meine erste Freundin gewesen. Seit Wochen versuchte ich, sie wieder zu gewinnen. Aber Katja war nie da.
 Vor Katja war ich noch ein kleiner Junge. Vor Katja war es das Aufregendste für mich, wenn ich meinem Dad beim Laufen hinter her kam oder heimlich mit meinen Master of the Universe Figuren, für die ich eigentlich zu alt war, spielte. Laufen war mir nun egal, Frauen fand ich jetzt aufregend, aber nur, wenn sie Katja waren.
    Dann sagte die düstre Elfe irgendetwas Selbstbewusstes, Großartiges und als nächstes wankte ich ihr auf dem Parkettboden hinterher.
    Ich tanzte also mit ihr und ich wusste nicht, wie sie tanzte und ich wusste auch nicht, wie sie es schaffte, von unten her zu schauen, als schaue sie auf mich herab.
    Ich war verzaubert. Aber der Zauber hielt nur so lange an, bis wir an einem der großen Spiegelwände vorbeikamen. Dort sah ich einen ungelenken Typen mit einer zu erklärungsbedürftigen Frisur, einem zu ausgefülltem T-Shirt, die zu stampfenden Füße mit Dokers Schuhen beschlagen, welcher ein zartes Wesen umklammerte und mit sich riss wie das Opfer in Falcos “Jeanny”. Küss mich, ich bin ein verzauberter Prinz gefangen in der verspäteten Pubertät. Ich rette mich in alberne innere Monologe, wenn die Verzweiflung groß wird.
    Als wir wieder saßen, konnte ich mich nur mittels meines Kleinhirns unterhalten. Ich war bemüht, an den richtigen Stellen „ja“, „nein“ oder „finde ich auch“ zu sagen. Sie fragte nach meinem Namen und ich erinnerte mich erstaunlich schnell an ihn. Ich hörte mich fragen:
    „Und du heißt?“
    „Luisiene.“
Luisiene. Luisiene, Luisiene, ich summte ihren Namen, in meinem Kopf natürlich, Luisiene, Luisiene, Luisiene.
    „Nie gehört.“, entgegnete ich.
    Ich konnte mir nicht erklären, warum sie mit mir redete. Über nichts, was ich sagte, lachte sie. Mehr noch, nichts, was ich sagte, ließ sie auch nur einen Moment innehalten. Aber ihr spöttischer Blick ruhte unverwandt auf mir und ihr spöttischer Mund redete immer weiter und als die Musik ausging und der DJ sich verabschiedete, stand sie auf, zog ihre Jacke an und wartete, bis ich meine angezogen hatte. Wir gingen also zusammen nach Hause. Sie roch, als würde sie an einem sonnigen Ort mit hunderten Orangenbäumen leben. Ich ging kurz etwas langsamer, um diesen Duft in meiner Nase zu speichern.
    „Mein Freund tanzt leider nicht.“
    Über meinem Kopf zerplatzte in einer Denkblase mein Herz. Ich war kurz davor gewesen sie nach ihrer Telefonnummer zu fragen. „Hast du die Nummer, dann hast du die Frau“, sagte mein Kumpel immer. Der sagte auch: „Ein Freund ist ein Grund, kein Hindernis.“ Aber ich war der Prüfung nervlich nicht gewachsen, um die unerreichbare Luisiene unter diesen erschwerten Umständen zu werben. Dann kamen wir an ihrem Elternhaus an.
    „Wir sehen uns bestimmt noch mal“
    „Ja, klar.“
    Und verschwunden war sie.
    Am nächsten Samstag war sie nicht da. An den nächsten beiden auch nicht. Als ich sie wieder sah, tat ich so, als würde ich sie nicht sehen. Ich hielt mich deprimiert an einer Cola fest und versuchte, an etwas anderes zu denken als an sie. Plötzlich stand sie vor mir und es fiel mir schwerer sie zu ignorieren. Sie zog mich auf die Tanzfläche und erzählte mir, dass sie sich von ihrem Freund getrennt habe.
    Ich war stumm vor Glück und setzte ein lässiges Gesicht auf, wirbelte sie allerdings bei “Lollipop-Lollipop” so heftig umher, dass wir fast in die Stühle fielen.
    „Mein neuer Freund findet es hier auch doof.“
    Ich ließ sie fallen. Beinahe.
    Ab da war ich wehrlos. Sie machte mich zu ihrer besten Freundin. Wir trafen uns regelmäßig, wir gingen Einkaufen, ich gewöhnte mich an ihren Anblick und verhielt mich fast normal in ihrer Gegenwart. Ich beriet sie in Beziehungsfragen. Wäre Selbstverleugnung eine sportliche Disziplin, ich hätte meine Konkurrenten gedemütigt und jeden Rekord gebrochen. Ich erzählte ihr sogar von Katja, die nicht halb so schön war wie sie, was ich aber verschwieg. Mein Blick fiel auf Luisienes Hände. Abgenagte Fingernägel. Ich freute mich, einen Makel an ihr entdeckt zu haben. Irgendwann waren Luisiene und ich wieder beim Tanzen. Meine Lippen waren ausgedörrt - wie immer in ihrer Gegenwart. Ich befeuchtete sie geistesabwesend mit meiner Zunge.
    „Sind deine Lippen trocken?“, fragte Luisiene.
    „Ich hab da was für dich.“
    Sie zog mich auf die Mädchentoilette, schloss hinter uns ab und leckte mir über die Lippen. Dann setzte sie noch einmal an, ich öffnete den Mund diesmal handelte es sich eindeutig nicht um eine kosmetische Maßnahme.
    „Und was ist mit deinem Freund?“
    „Das bleibt unter uns.“
    In den nächsten Wochen wurde ich immer besser beim Laufen. Auch die T-Shirts passten besser.
    Luisiene traf ich nie wieder.

     

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  11. Für nette Gäste die komplette Nahrungspyramide - Kartoffeln, Gemüse, Fleisch.
Als Vorspeise Tomate/Mozzarella mit Balsamico und frischen Kräutern.
Rindsteak sehr heiß ca. eine Minute von allen Seiten in Erdnussöl anbraten, dann ca. 10 Minuten bei 180°C in den Ofen für medium.
Kartoffeln im heißen Öl braten und salzen.
Auberginen, Zucchini, Karotten, Champignons klein schneiden und mit Bundzwiebeln heiß anbraten. Am Schluss noch etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und frischen Liebstöckel dazu.

Bon Appetit!

    Für nette Gäste die komplette Nahrungspyramide - Kartoffeln, Gemüse, Fleisch.
    Als Vorspeise Tomate/Mozzarella mit Balsamico und frischen Kräutern.
    Rindsteak sehr heiß ca. eine Minute von allen Seiten in Erdnussöl anbraten, dann ca. 10 Minuten bei 180°C in den Ofen für medium.
    Kartoffeln im heißen Öl braten und salzen.
    Auberginen, Zucchini, Karotten, Champignons klein schneiden und mit Bundzwiebeln heiß anbraten. Am Schluss noch etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und frischen Liebstöckel dazu.

    Bon Appetit!

     

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  12. Liebe ist ganz einfach, Beziehungen nicht.
     

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  13. Urlaub im Sommer und zu Hause ist gar nicht so schlecht. Bisher war ich ja immer verreist und meist im Winter. Aber so kann man schön im eigenen Bett ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann ein Rad schnappen und ist zum Abendessen wieder in den eigenen vier Wänden. Es gibt täglich schöne, frisch gekochte Dinge, wie diese SelfMadePizza, und man kann sich auf einen schönen langen Abend in gewohnter Umgebung freuen.
    Der Sommer ist auch gerade richtig nach meinem Geschmack. Sonne und 30°C. Morgen soll es so richtig heiß werden, da werde ich gleich mal eine längere Tour nach Schweinfurt machen - mit dem Fixed Bike auf kochendem Asphalt. Und Freitag dann nochmal mit der Trailmaschine den schweinfurter Stadtwald rocken.
    Überhaupt bin ich in letzter Zeit viel zu häufig in der schweinfurter Gegend, das wird nicht gut enden, ich sehe es kommen.

     

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  14. Lass die Liebe frei,

    die du in dir gefangen hältst,
    
aus Angst, sie könnte

    den Rahmen deines Lebens sprengen,

    wenn du sie gehen läßt,

    wohin sie gehen will.
    Ich weiß einen Himmel,
    
dort könnte deine Liebe fliegen.
    
Auch wenn du ihre Flügel

    vor dir selbst versteckst
    - 
ich habe sie gesehen.

     

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  15. José González - Teardrop
     

    Traue nie dem Glück der Sterne!
    Sterne glühen und vergehen.
    Traue nie dem Duft der Rosen!
    Rosen blühen und vergehen.
    Traue aber einem Menschen,
    der es ehrlich mit dir meint!
    Der im Glück mit dir jubelt
    und im Unglück mit dir weint.
    Diesen Menschen zu beschreiben ist,

    wie eine Blume in Worte zu fassen.

    Es ist, als finge man
    
einen Schmetterling im Dunkeln.
    Mag sein, dass es geht.
    
Mag sein, dass es Worte dafür gibt.
    
Zu klein bin ich,
    
um diese Worte zu finden.

     

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