Aber da irrt sich Google. ;-)
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Es geht seit langem mal wieder in die Heimat. Schönes Wetter, Berge und Spass sind gebucht. Der Mini bekommt jetzt schwarze Scheiben und ab morgen geht’s mit dem Fixed Bike durch die Thüringer Landschaft.
Packen wir’s an.
Heute gibt’s Cocktails. Der letzte Abend in Barcelona. Mit diesen Pfefferminzblattcocktails kriegt man mich ja rum, die sind schon lecker!!!
Der Kaffee an dem Büdchen am Meeresaquarium ist ja eher schlecht. Trotzdem halte ich jeden Tag auf der Rückfahrt an und schlürfe ein Tässchen. Der Typ dort ist einfach super sympathisch und obwohl er mich fast nur in Spanisch voll brabbelt, muss ich ständig lachen. Irgendwie verstehe ich kein Wort und weis trotzdem was er meint. Heute war die “Dolmetscherin” beim Sport dabei und tatsächlich verstehe ich den Typ richtig.
Merke: Reise immer mit Weltreisenden, die sprechen fast immer die passende Sprache!
Und: Reise nie mit leidenschaftlichen Läufern, die besiegst du auch auf dem Bike nicht.
Eine Kokosnuss und eine Mango in den fetten Mixer, fertig ist der perfekte Frühstücksdrink. Wahnsinnig lecker!!!
Merke: Reise immer mit Weltreisenden, die wissen was wo schmeckt!
Wenn der Typ der mir heute die Kamera geklaut hat, wüsste, dass ich ihm das Ding und noch einen dreistelligen Betrag dazu schenken würde, wenn er mir nur die Bilder wieder gibt, er würde sich bestimmt selbst die Hand abhacken.
Seit vier Stunden in Barcelona unterwegs, fünf Cortados, drei Wasser, ein Guinness und eine Tortilla Espanol. Den Satz “Ich kenne da eine schnieke Bar, die muss ich dir zeigen.”, kann ich langsam nicht mehr hören. Diese Frau macht mich noch meschugge.
Merke: Reise nicht mit Weltreisenden!
Und: Verrate einem deutsch Lernenden nicht das Wort “schnieke”, es wird dich verfolgen!
Bei all der Kälte wird es mal Zeit, dem Frühling entgegen zu reisen. Barcelona ist das Ziel und das fixed Bike mit im Gepäck. Die Stadt auf zwei Rädern zu erkunden, ein wenig Sonne tanken und zweistellige Plusgrade genießen, viel weniger ist nicht geplant.
Adiós Muchachos!
Wenn die Lufthansa eine Mail schickt mit “Spezialgepäck bestätigt”, bedeutet das viel Spass! :-)
Mit staubigen Klamotten und etwas Restalkohol sitze ich neben dir an diesem einsamen Strand. Nach einer durchgequatschten Nacht warten wir auf den Sonnenaufgang. Unsere Kameras liegen bereit. Ein süßer Kaffee von der Strandbar kämpft mit mir gegen meine Müdigkeit. Ich schaue auf das Meer, mein Blick ist leer und weit weg. Es ist so friedlich hier, denke ich mir in diesem Moment. Kein Mensch ist um diese Uhrzeit unterwegs, was diesen Ort in mein persönliches Paradies verwandelt. Mit Decken versuchen wir, uns die nächtliche Kühle vom Leib zu halten. Ich spüre deinen Blick und dein Lächeln, denn du weißt, dass ich am liebsten meine Augen schließen und mich der Müdigkeit kampflos ergeben möchte. Du weißt es, einfach und immer, ohne je ein Wort darüber verloren zu haben. Wir sitzen hier und schweigen. Wir genießen den Moment. Menschenleer und ein Ort des Glücks. Ein dünner Nebel zieht langsam seine Bahnen auf das Meer. Der Ausblick raubt mir fast den Atem. Jedes Wort, das wir nicht aussprechen, steigert mein Bedürfnis, diesen Moment einfach nur festzuhalten. Ich atme tief die kühle Luft ein und es fröstelt mich sofort. Ich ziehe die Decke fester um mich und wortlos rutschen wir enger zusammen. Minuten verstreichen nur so ohne ein Wort. Es fühlt sich gut an. Der richtige Ort für unser Schweigen und wir beide wissen, dass wir keine sinnlosen Worte brauchen, um uns zu verstehen. Die Sonne taucht langsam aus den Tiefen des Meeres auf. Die wärmenden Sonnenstrahlen spüre ich sofort auf meiner Haut. Gänsehaut streift über meinen Körper. Hinblicken und genießen. Fotografieren mit dem Herzen. Die Kamera fängt den herrlichen Sonnenaufgang ein, doch was ich in diesem Moment fühle, bleibt jeder Kamera verborgen. Ich schließe meine Augen und halte diesen Moment fest. Ich spüre die Wärme in meinem Gesicht und bin glücklich. Der Tau auf unseren Klamotten wird vertrieben. Selbst das Meer fängt an, die Wärme zu sammeln und den kalten Nebel zu vertreiben. Meine Müdigkeit ist verschwunden. Die Zeit verfliegt. Unsere Blicke sind weit weg. Kaum wahrnehmbar laufen die ersten tapferen Jogger durch die frühen Morgenstunden. Langsam wacht die Welt auf und wir hocken einfach nur da, im hier und jetzt und genießen den Moment. Kein Zeitdruck, kein Terminstress und keine Hektik. Ein Moment der Ruhe. Haltet die Welt an, denke ich mir. Doch ich weiß, dass ich diesen Moment nur mit meinem Herzen festhalten kann. Ich schließe meine Augen, atme tief die frische Luft ein und fotografiere diesen Moment mit meinem Herzen.
Diese Seite dient der Verarbeitung meiner Gesellschaftsunfähigkeit, meiner Verlorenheit und meiner Reizüberflutung. Sie ist Tagebuch, Notizzettel und Klemmbrett eines seltsamen Geistes.
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