1. Zu lieben heißt, alles zu geben und sich an nichts zu klammern.
    Liebe ist Geben, und nichts als das! Liebe möchte alles geben, was sie hat. Und wenn es wirklich und wahrhaftig Liebe ist, klammert sie sich an nichts. Sie kennt keine Erwartungen und keine Bedingungen. Sie ist nicht darauf aus, einen Vertrag zu schließen. Wenn du alles gibst und dich an nichts festklammerst, wird ein Gefühl der Stärke, der Liebe und der Kreativität sich in dir entwickeln. Dein Herz wird sich öffnen. Die Grenzen der Zeit werden überschritten. Eine höhere Eben des Bewusstseins scheint greifbar nahe, wo alles Graue, Öde, Farbe bekommt und voller Leben ist.

     

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  2. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Jamiroquai - Music of the Mind
     

    Schon lange her und doch ein Meisterwerk. Ohne Gesang aber doch genial grandios. Wie das gesamte Album was damals einfach nur eingeschlagen hat!

     

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  3. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Eels - All the Beautiful Things
     

    Birds come down from skies so blue
    See all the beautiful things you do
    Why can’t I just get with you?

    You’d be my only friend in the world
    Or you could just be my girl

     

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  4. Oft denke ich, was es heißt, viele Freunde zu haben. Eigentlich war ich nie ein Mensch, der viele Freundschaften hat, nur viele Bekanntschaften. Wahrscheinlich bin ich zu kompliziert, rede zu viel, … was auch immer. Mir war es bisher auch nie ein besonderes Anliegen, viele Freunde zu haben. Viel wichtiger waren mir die engen, die echten Freundschaften. Jene, die durch Zeit und Raum bestehen.
    Selten fühle ich mich ein wenig einsam, wenn ich daran denke, dass ich kaum Freunde habe. Was ist wenn ich mal von hier aufbrechen werde, in “die Ferne ziehe”? Und nicht vor habe zurück zu kommen. Ich stellte mir in letzter Zeit oft die Frage, welche meiner Freunde ich vermissen würde.
    Es macht mich nachdenklich, weil ich sagen muss: wahrscheinlich keinen. Die echten Freundschaften werden halten und die anderen werden sich auflösen, wie ein Herbstnebel bei Tagesanbruch. Mit der Zeit lernst du, dass manche Menschen zu dir halten, weil du so bist wie du bist. Und andere sich abwenden, weil du nicht wie sie sein willst. Manche bleiben gedanklich bei dir, auch wenn du sie kaum siehst. Andere vergessen dich bereits, während du mit ihnen sprichst.

     

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  5. Momentan bin ich nicht gerade voll der Hoffnung, dass man mir irgendwann ein gewaltiges Denkmal errichten wird. Oder vielleicht aus kostbarem Holz gemachte Schreine, um darin meine Gebeine als Reliquien eines grandiosen Geistes zu verehren und gegebenenfalls zu barer Münze zu machen.
 Man hat es als kreativer Mensch auch nicht unbedingt leicht: Dynamit ist schon längst erfunden, Teleskop-Astscheren ebenso und auch das Penicillin ist seit Generationen ein alter Hut. Da bleibt echt nicht viel um sich ins Buch der großen Denker einzuschreiben.
    Das Leben ist auch so schon kompliziert. Man bekommt es bei seiner Zeugung quasi in die noch nicht vorhandene Hand gedrückt und schon neun Monate später heißt es endgültig raus bei Mama. Dann gibt es statt einer durchaus notwenigen Daseinsgebrauchsanweisung nur einen Klaps auf den nackten Hintern. Später liegt man hüllenlos auf sterilen Tüchern und schreit sich den jungen Hals wund als könnte man schon ahnen, die nächsten hundert Jahre, die werden garantiert kein Zuckerschlecken.
    Schon die Suche nach einem Partner welcher auch noch die Richtige ist - kein Zuckerschlecken. Ich habe es mir angewöhnt, unaufdringlich und interessiert in Gesichter zu sehen, von denen ich glaube, sie würden sich Desinteresse angesichts meiner selbst nicht leisten wollen. Ich kann dann auf eine charmante Art zurückhaltend sein, ich schweige sehr angemessen in solchen Situationen, und so kommt es hin und wieder vor, dass ich für sensibel und interessant befunden und angefasst werde. Da ich offensichtlich nicht primär sexuelle Ziele verfolge, geht mir nun der Ruf voraus, verständnisvoll und feinfühlig zu sein. Bei so entstehenden Gesprächen kommt auch immer die Frage nach Hobbies. Frau möchte da eigentlich nur wissen ob man Fussball mag und deswegen vielleicht später mit Bierbauch auf dem Sofa ihre neue Frisur nicht bemerken könnte. Ich antworte immer, Mannschaftssport ist nichts für mich, denn es endet ja doch immer mit gemeinsamen Duschen und dem Schlagen nasser Handtücher auf nackte Hintern. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Ich gebe zu, wenn ich mit der U-18 Volleyball Nationalmannschaft der Damen trainieren dürfte… Ich würde auf gemeinsames Duschen geradezu bestehen und zwar vor, während und nach dem Spiel. Und selbst wenn mein Hintern schon so rot wie ein Feuerlöscher wäre, ich werde mich nicht beschweren, sondern gleichfalls versuchen, mit meinem nassen Handtuch ein ähnliches Rot auf die sicherlich bis in den letzten Winkel durchtrainierten, faltenlosen Hintern der Volleyballerinnen zu zaubern.
    Frauen wissen schon es unsereins schwer zu machen. Ich halte es zwar durchaus für romantisch, im Mondlicht paarweise durch Parks und heruntergekommene Wohnlandschaften zu spazieren. Doch laut neustem Wissenstand handelt es sich dabei gar nicht um Mondschein, sondern nur um Sonnenlicht, welches vom Mond reflektiert wird. Und im Sonnenlicht zu schlendern ist nun einmal unsere tagtägliche Pflicht, sofern man nicht gerade im Bergwerk arbeitet oder einen Vater in Österreich hat.
    Also warum spazieren wir dann nicht schon bei Tage durch die Stadt, da ich ja für den nächtlichen Sonnenschein durchaus Ideen zu anderweitigen Aktivitäten hätte. Und da ich recht monogam veranlagt bin, zählt das auch nicht als Mannschaftssport.
    Und ab diesem Punkt ist doch wieder alles wie der Rest des Lebens - zum Zuckerschlecken.

     

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    Freestyle - Don't Stop The Rock
     

    Es geht ja nix über Freestylemusic. Besonders im Sommer. Das waren noch Zeiten, als wir mit voll aufgedrehter Anlage in unseren heißen Kisten vor dem Schulhof kreuzten. Da war einem das Abi gleich noch egaler. :-)

     

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  7. An der Nacktbar fiel ich sofort auf, denn ich war nicht ganz nackt. Ich hatte mir einen schönen Schal elegant um den Hals gewickelt, sonst trug ich aber nichts. Den teils fragenden, teils empörten Blicken der anderen Gäste ausgesetzt, setzte ich mich auf einen der Hocker an der Bar und bestellte mir einen Saft.

    “Wenn sie diesen Schal, der ohne Zweifel sehr schön ist, nicht ausziehen,” sagte der Mann hinter der Bar, “darf ich ihnen leider keinen Saft geben.”
    
Das fand ich nicht rechtens, denn der Barmann war ebenfalls nicht völlig nackt. Er trug zwar keinen Schal, so wie ich, dafür aber eine schwarze Fliege fein säuberlich um seinen Hals gebunden. Darauf wies ich ihn hin.

    “Ich bin hier der Barkeeper.” sagte der Mann und unterstrich seine Worte, in dem er auf eindrucksvolle Weise einen Cocktail mixte. “Ich darf, nein, ich muss sogar eine Fliege tragen.”

    “Und wieso müssen sie das?” wollte ich von ihm wissen.
    
“Damit man mich von den Gästen unterscheiden kann.” sagte er und ich musste zugeben, das klang einleuchtend.
    
“Hmm, gut.“ sagte ich daher. “Ich würde den Schal trotzdem gerne anbehalten. Ich, äh… bin nämlich erkältet.”
    
Der Barkeeper musterte mich eine Weile bevor er schließlich sagte:

    “Sie können den Schal ruhig ausziehen. Sie müssen sich nicht schämen.”
    
“Ich, mich schämen?! Haha!” lachte ich und wurde rot. “Ich schäme mich doch nicht. Wovor auch? Ich… ich bin wirklich erkältet.”

    Ich hustete zwei mal, um zu zeigen, wie schlimm es mich erwischt hatte.

    “Sehen sie,“ röchelte ich. “erkältet.”
    
“Verstehe,” sagte der Barmann schließlich. “dann sollten sie jetzt besser nach Hause gehen und sich ins Bett legen. Die beiden Herren hier werden sie begleiten. Zumindest bis nach draußen.”

    Noch während er das sagte, tauchten links und rechts zwei Männer neben mir auf, die mindestens doppelt so groß und bestimmt zweimal so muskulös waren wie ich, weder Schals noch Fliegen, dafür aber dunkle Sonnenbrillen trugen. Sonst nichts.

    “Sie tragen Sonnenbrillen.” meinte ich zu den beiden. “Dürfen sie das überhaupt?” fragte ich ein wenig unüberlegt.

    “Wir sind hier die Rausschmeißer.” sagten die beiden kräftigen Kerle nahezu gleichzeitig, packten mich unter den Armen und schleiften mich in Richtung Ausgang. “Wir dürfen, nein, wir müssen sogar Sonnenbrillen tragen.”
    
“Damit man euch von den Gästen unterscheiden kann?” vermutete ich.

    “Ja!” antworteten die beiden, während sie mich schwungvoll nach draußen beförderten.

     

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  8. Als ich vor kurzem meinen Kopf in das Marmeladeglas steckte, das schon seit längerem unbeachtet in der hintersten Ecke des Kühlschranks stand, schaute mir ein Pferd entgegen und wieherte erfreu. Es rannte ein paar Mal aufgeregt von rechts nach links und wieder zurück, schüttelte seine mächtige Mähne und sprang über einen Bären der ein Boot hinter sich her zog. Scheinbar freute es sich sehr, mich zu sehen.
    
“Ruhig, Brauner.” sagte ich zu dem Pferd, welches eigentlich grün war und direkt vor mir stehen blieb. Es strahlte, wie ich selten ein Pferd hatte strahlen sehen, über beide Ohren und ich strahlte zurück.

    “Du hast sie mit, nicht wahr?” fragte das Pferd. “Nun sag schon. Du hast sie dabei.”
    
“Ich… äh, habe was dabei?” fragte ich.
    
“Na, die Pflaumen natürlich!” sagte das Pferd, wieherte laut und schüttelte dabei seine türkise Mähne.

    “Ah, natürlich, die… Pflaumen.” wiederholte ich. “Ne, die habe ich wohl vergessen.” gab ich zu.
 Das Pferd strahlte nun nicht mehr, blickte mich sehr ernst an und sagte:

    “Dann werde ich dir auch nicht sagen, wo das böse Känguru die liebliche Prinzessin Maduleta gefangen hält.”
    
“Hm.” erwiderte ich daraufhin. “Ich denke, das ist mir egal. Ich kenne nämlich keine Prinzessin Maduleta.”
    
“Bist du denn nicht der Ritter Ustinoff?” fragte das Pferd überrascht.
 Ich überlegte kurz, ob ich Ritter Ustinoff war und sagte schließlich:

    “Nein.” denn ich war tatsächlich nicht dieser Ustinoff.
    
“Das erklärt natürlich die Sache mit den Pflaumen.” wusste das grüne Pferd. “Ritter Ustinoff hat immer Pflaumen dabei.”
    
“Ich habe immer Lakritzpastillen dabei.” sagte ich, wühlte in meiner Hosentasche und zog als Beweis eine Lakritzpastille hervor, die ich dem Pferd unter die Nüstern hielt. 
Das Pferd schnüffelte misstrauisch daran, als mich plötzlich etwas ziemlich hartes am Kopf traf. Eine getrocknete Pflaume. Eine zweite streifte mein Ohr, eine dritte traf mich genau zwischen den Augen, wodurch ich das Bewusstsein verlor. 
Als ich wieder erwachte, fühlte sich mein Kopf ziemlich lädiert an und sah auch so aus, steckte aber nicht mehr in dem Marmeladeglas. Das lag zersplittert neben mir auf dem Küchenboden. Von dem Pferd fehlte jede Spur und so nahm ich eine der getrockneten Pflaumen, die ebenfalls neben mir auf dem Boden lagen, befreite sie von Schmutz und Splittern und steckte sie in den Mund.
 Lecker, dachte ich, während ich die zweite Pflaume säuberte.

     

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  9. Hans-Dieter, der ein Shirt trug auf dem eine Spitzmaus in einer fliegenden Untertasse gerade seiner Zerstörungswut freien Lauf ließ und einige Gebäude in Schutt und Asche legte, wurde von einem Backstein direkt an der Stirn getroffen. Jetzt blutete er stark und sein Gegenüber, Bronko der Hüne, lachte finster während er einen weiteren Backstein aufhob und auf Hans-Dieter schleuderte. Ich wollte ihn gerade davon abhalten den armen Hans-Dieter weiter zu attackieren, als mich Frau Ulrike am Arm packte.
    
“Halten wir uns da besser raus”, sagte sie. “Das müssen die beiden unter sich ausmachen.”
Ich nickte. Frau Ulrike hatte natürlich recht.

    “Wir könnten uns statt dessen Geschichten über Blaukopfkühe erzählen”, schlug Frau Ulrike vor und zwinkerte mir zu.
    “Ich kenne ein paar prima Geschichten über Blaukopfkühe”, sagte ich, lächelte kühn und zog schon mal meine Hose aus.

     

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  10. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    Ben Harper & Relentless7 - Faithfully Remain
     

    Gute Musik findet man ständig und überall.

     

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  11. Dieser Film ist einer der Tollsten der letzten Zeit. Absolute Spitze!!!

    Dieser Film ist einer der Tollsten der letzten Zeit. Absolute Spitze!!!

     

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  12.  

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  13. Was bitte macht ihr da draußen alle? Ihr führt Beziehungen mit Menschen, welche ganz anders sind, als ihr selbst, mit denen ihr nichts gemeinsam habt und die euch stellenweise sogar nerven. Ihr führt Beziehungen, die anstrengend, nervenaufreibend und kompliziert sind und seid der Meinung, dass das nun mal so sein muss. Ihr geht haufenweise Kompromisse ein, damit ihr den anderen nicht verliert und seid damit innerlich unglücklich, weil ihr oft das Gefühl habt, nicht mehr ihr selbst zu sein. Ihr führt Beziehungen, die eigentlich keine sind, weil die echte Liebe und das Vertrauen und die Freiheit fehlen. Ihr führt Beziehungen, damit ihr nicht allein seid, damit ihr euer gewünschtes Maß an Sex bekommt, damit eure Eltern endlich aufhören zu fragen. Und ihr führt diese Beziehungen aus Angst. Aus Angst allein zu sein. Aus Angst komisch angeguckt zu werden, wenn ihr nach Jahren immer noch Single seid. Aus Angst vor euch selbst.
    Und wer von euch jetzt schreien muss: „Der ist doch nur frustiert, weil er keine abkriegt!“, dem kann ich sagen: Bevor ich solche Beziehungen führe wie ihr, habe ich lieber gar keine!

     

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  14. [Flash 9 is required to listen to audio.]
    The Commodores - Slippery When Wet
     

    Das Wetter ist so schön und das Leben kitzelt!!!

     

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  15. Ein Bild und was einem dazu einfallen könnte!

    Es war eine grüne Sauerstoffwelt, mit Meeren, Seen und bewaldeten Kontinenten bedeckt. Gewaltige Zivilisationszentren ließen auf intelligente und fortgeschrittene Bewohner schließen. Glänzende Silberbänder verbanden die Städte über Kontinente und Gebirge hinweg. Es waren zweifellos Menschen wie Terraner. Sie rannten in wilder Panik durcheinander, und jeder Sinn für Ordnung schien verloren gegangen zu sein. Schlanke Flugkörper starteten auf kleinen Parkfeldern und verschwanden in Richtung des nahen Ozeans. Dort gerieten sie vom Regen in die Traufe. Vom Norden her näherte sich eine schwarze Wolkenwand der Stadt - aber war es wirklich eine Wolke? Sie kreiste mit irrsinniger Geschwindigkeit um sich selbst und wurde somit zu einem gewaltigen Trichter, der mit unwiderstehlicher Kraft alle Materie aufsog. Ganze Gebirgskämme lösten sich aus ihrer felsigen Unterlage und verschwanden in der Wolke. Ein Teil der silbernen Transportstraße bog sich plötzlich auseinander wie Schienen bei einem Erdbeben, zerbrach und verschwand in der Wolke. Die ersten Häuser am Stadtrand wurden ergriffen. Sie begannen sich urplötzlich um sich selbst zu drehen wie Kreisel, schraubten sich aus ihrer Verankerung heraus und erhoben sich scheinbar schwerelos in die Luft. Spurlos verschwanden auch sie in der Wolke. Und mit ihnen verschwanden Tausende und Abertausende sich verzweifelt wehrender Menschen, die der unheimlichen Macht nichts entgegenzusetzen hatten.
    Wie ein Festungsring standen ein gutes Dutzend fremdartig anzusehender Raumschiffe um die unglückliche Welt. Es waren ungefüge Gebilde, fast kubisch und doch unregelmäßig, mehr als zwei Kilometer dick und mit seltsam bizarren Auswüchsen auf den Würfelflächen. Fragmentschiffe! Von jedem dieser Schiffe aus wirbelte wie ein Schlauch, der hinab bis zur Oberfläche des Planeten reichte, eine dunkle, schattenhafte Verbindungsbrücke durch den Raum. Schemenhaft waren in diesem Schlauch Gegenstände zu erkennen, die in dem gewaltigen Leib des Schiffes verschwanden. Es waren alles Dinge, die von dem Planeten stammten. Gebirge und Städte sausten mit unvorstellbarer Geschwindigkeit durch die dunklen Schläuche und verschwanden in den unförmigen Leibern der Schiffe.

     

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Diese Seite dient der Verarbeitung meiner Gesellschaftsunfähigkeit, meiner Verlorenheit und meiner Reizüberflutung. Sie ist Tagebuch, Notizzettel und Klemmbrett eines seltsamen Geistes.

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