1. Nun, sich auf den Rücken legen und in den Sternenhimmel schauen wäre eine gute Möglichkeit, sich seiner eigenen Unbedeutendheit bewusst zu werden. Dies kann allerdings als bewusstseinserweiternde Praxis noch enorm verfeinert werden, wenn man sich dazu ins Freie legt. Es ist aber nicht jedermanns Sache, sich der Witterung auszusetzen, besonders wenn die Erde dreckig und der Boden hart ist und man die Fähigkeit, sich an schlüpfrigen Gedanken zu erwärmen, schon in der Hochzeitsnacht verloren hat. So mancher verheiratete Mann kennt doch diesen Zustand, welchen nicht nur Berufsmelancholiker massiv Abendschulkurse im Fach “Stricke selber drehen” belegen lässt. Mutter Natur hat uns in ihrer zwanglosen Heiterkeit den Orgasmus gegeben, damit wir zumindest einen vernünftigen Grund haben uns fortzupflanzen. Statt dessen hat man Angst, verliere ich meinen Job, kann ich mir diesen Wahnsinnsfernseher mit einhundertsechsunddreißig-cm-Flachbildschirm nicht mehr leisten. Lächerlich. Aber Angstschweiß erklimmt die Stirn, Herzrasen, Ohrensausen. Danach Herzsausen und Ohrenrasen. Der Intellekt bäumt sich auf. “Nein”, schreit er, “Ich will ich nicht enden wie Tante Margot! Jeden Abend ab 17:30 Uhr im vollgesabberten Schlafanzug auf´s Glücksrad warten.” Doch nun mal ehrlich, sind unsere Ängste bezüglich der Kürze des menschlichen Lebens nicht einfach lächerlich lächerlich, sobald man seinen Blick Richtung der wirklich verdammt langen Zeitspanne des unausweichlichen Todes lenkt? Man wird, alle noch zu erfindenden lebensverlängernden Maßnahmen eingerechnet, vielleicht 130 Jahre alt. Aber tot, tot ist man auf ewig. Also was ist der Wimpernschlag Leben nun dagegen? Nur ein Wimpernschlag. Und sich wegen dieses Wimpernschlages verrückt machen, das wäre doch nun ziemlich verrückt. Wer es aber vor Neugierde nicht mehr lebend aushält, und dem Pro und Kontra einer Auferstehung unbedingt auf den Grund gehen möchte, dem rate ich zu einen halbstündigen Aufenthalt in einer geschlossenen Garage bei laufendem Motor seines Mittelklassewagens. Doch ist das Leben, ich habe es bestimmt schon mal erwähnt, zu kurz um sich ständig aufzuregen. Das Leben ist verdammt reichhaltig. Ein guter Grund, um es zu verschwenden.

     

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  2. Hootie & The Blowfish - Only Wanna Be With You
     

     

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  3. Und wenn man es dann wirklich mal drauf anlegt, gibt es im Zweifelsfall doch keine echten Freunde.
     

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  4. I see a red door and I want to paint it black
    No colours anymore I want them to turn black
    I see the girls walk by dressed in their summer clothes
    I have to turn my head until my darkness goes

    I see a line of cars and they’re all painted black
    With flowers and my love both never to come back
    I see people turn their heads and quickly look away
    Like a new born baby it just happens every day

    I look inside myself and see my heart is black
    I see my red door, I was turned it into black
    Maybe then I’ll fade away and not have to face the facts
    It’s not easy facin’ up when your whole world is black

    No more will my green sea go turn a deeper blue
    I could not foresee this thing happening to you

    If I look hard enough into the settin’ sun
    My love will laugh with me before the mornin’ comes

    I see a red door and I want to paint it black
    No colours any more I want them to turn black
    I see the girls walk by dressed in their summer clothes
    I have to turn my head until my darkness goes

    I wanna see it painted, painted black
    Black as night, black as coal
    I wanna see the sun blotted out from the sky
    I wanna see it painted, painted, painted, painted black

     

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  5. David Sylvian - Darkest Dreaming
     

    Die Ruhe in meinem Kopf ist wie die Ruhe vor dem Sturm. Ich schließe die Augen und sehe es. Ich öffne sie und es ist da. Der Kampf hat begonnen, es gibt kein zurück für mich. Ich streife mir die orangefarbenen Schwimmflügel über und richte meine Badekappe mit Noppen. Ein letztes Lächeln, ein letztes Foto. “Haben sie Angst?”, werde ich gefragt. “Nein. Ich habe meine Glücksmurmeln dabei.” Blitzlichtgewitter. Ich nicke in die Kameras. Dann richte ich meinen Blick nach vorn, konzentriere mich. Die Haare auf meinen Armen richten sich auf, meine Brustwarzen auch. Ich bin erregt und es ist kalt. Verdammt kalt. Gänsehaut. Und dann kommt der Bus. Er hält direkt vor meiner Nase. Die Türen springen auf und ich hinein. Geschafft. Wieder einmal. Ganz knapp. Applaus dringt an meine Ohren, während sich die Türen lautlos schließen. Menschenmassen winken mir zu, doch ich winke nicht zurück. Ich habe noch nie in meinem Leben gewunken.

     

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  6. College - A Real Hero (feat. Electric Youth)
     

    Awesome!

     

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  7. Ich merke, dass ich spinne und ich kriege Angst, wie ein Verrückter auf den Tod zuzurasen;
ich erlebe große Augenblicke von Klarsicht!
     

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  8. Das Leben ist ein Ponyhof!
     

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  9. Eels - Things the Grandchildren Should Know
     

    Wunderschön bittersüß herrlich bewegend!

     

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  10. Er steht plötzlich neben dir. Ein unwirklicher, großer, schwarzer Schatten. Er hat sich heimlich herangeschlichen und passt gar nicht in dein Leben, aber auch nicht in das meine. In keines unserer Leben, weil doch jeder noch soviel hat.

    Die Welt wollen wir erobern. Die Freiheit spüren, wenn sie uns die Haare zerzaust. Wir wollen am Strand den Sonnenuntergang anschauen, bis in die Nacht mit dem Rauschen des Meeres im Ohr philosophische Gespräche führen. Wir wollen unseren Gedanken nachhängen, wenn wir die Schuhe für die nächste Party putzen. Wir wollen nachts durch diese wunderschöne Welt laufen. Gemeinsam spüren, was die Stadt uns träge zum Morgengrauen ins Ohr flüstert. Wir wollen tage- und nächtelang

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  11. Ich will nicht sagen, dass ich die Eigenschaften eines Mannes nicht besitze. Und doch fällt es mir schwer, mich als Mann zu bezeichnen. Ich bin ein fast normaler Mensch. Insgeheim sage ich immer, dass ich ein Junge bin. Obwohl ich mit meinen fünfunddreißig Jahren schon ein wenig über das Stadium eines Jungen hinaus bin.

    Schaue ich morgens in den Spiegel sehe ich, dass mein Gesicht mit einer Menge Bartstoppeln gesegnet ist, die ich in gewissenhafter Regelmäßigkeit stutze. Auch alle anderen Vorzüge eines Mannes nenne ich mein Eigen. Ich bin kräftig genug, um bei einem Spontanumzug meiner Freunde zur Hilfe zu eilen und den Kleiderschrank oder die Drei-Meter-Couch aus dem fünften Stock, mit einmal Absetzen sauber, zerstörungsfrei auf die Strasse zu bugsieren, um sie dann nach einem eventuellen weiteren Zwischenstopp auf die Ladefläche des geliehenen LKWs zu hieven. Mit LKW meine ich alles vom kleinen Transporter bis hin zum 7,5 Tonner. Solch ein Ding kann ich sicher über unsere Strassen steuern. Wenn es ums Beschützen von anderen Menschen geht, bin ich nicht gerade der Jacky Chan unter den Männern. Ich kann mich leider auch nicht wie ein Klappmesser bewegen, durch die Luft wirbeln und fliegen um dann meinen Gegner mit gezielten Handkantenschlägen zur Strecke zu bringen. Messer oder ähnliches Schwertzeugs fasse ich gar nicht erst an. Die Angst mich mit dieser speziellen Tötungsmaschinerie selbst zu verletzen, ist groß. Aber es gab schon manche Situation, in der ich durch Cleverness gepaart mit robustem Auftreten und kühl durchdachter Taktik den Streit deeskalieren konnte. Zu guter Letzt bin ich auch rein nach körperlicher Betrachtung ein Mann. Alles ist an seinem Platz und

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  12. Viele Stunden meiner Jugend verbrachte ich mit der Musik von Michael Jackson in den Ohren. Er war und ist für mich einer der Größten. Im Gegensatz zu damals dulde ich aber nun einige andere auf seiner Augenhöhe. Mit dem Dangerous Album in der Hand und der Musik im Ohr entdeckte ich immer neue Welten. Dieses Coverbild allein ist schon ein halbes Universum. Für mich sein genialstes Werk, noch großartiger als Thriller. Es ist perfekt! Stimmung, Cover, Arrangement, Booklet - alles passt perfekt zusammen. Ein wahres Meisterwerk!

    Viele Stunden meiner Jugend verbrachte ich mit der Musik von Michael Jackson in den Ohren. Er war und ist für mich einer der Größten. Im Gegensatz zu damals dulde ich aber nun einige andere auf seiner Augenhöhe. Mit dem Dangerous Album in der Hand und der Musik im Ohr entdeckte ich immer neue Welten. Dieses Coverbild allein ist schon ein halbes Universum. Für mich sein genialstes Werk, noch großartiger als Thriller. Es ist perfekt! Stimmung, Cover, Arrangement, Booklet - alles passt perfekt zusammen. Ein wahres Meisterwerk!

     

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  13. Everett hat wieder hart gearbeitet und seit heute ist das neue EELS Album zu haben. Bei iTunes auch als Deluxe mit ein paar Extras. Außerdem wie immer die Empfehlung zu Everetts hervoragendem Buch, welches endlich auch wieder neu zu haben ist.

    Everett hat wieder hart gearbeitet und seit heute ist das neue EELS Album zu haben. Bei iTunes auch als Deluxe mit ein paar Extras. Außerdem wie immer die Empfehlung zu Everetts hervoragendem Buch, welches endlich auch wieder neu zu haben ist.

     

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  14. So typisch für dieses Jahrtausend, ich zeige dir etwas Fantastisches und du hast was zu nörgeln.
    — Captain Jack Harkness
     

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  15. Heute Abend wird es losgehen. Wir sind für 24 Stunden autonom verpflegt, alles in Griffweite um’s Sofa. Wir haben Lust drauf und wir sind fest entschlossen.

    Heute schauen wir uns Staffel 5 der Serie 24 nonstop an. Wie Jack Bauer müssen auch wir einen Tag unter Strom sein und die Action genießen. Vor allem müssen wir durchhalten!

    Mal sehen ob es klappt. »>

     

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Diese Seite dient der Verarbeitung meiner Gesellschaftsunfähigkeit, meiner Verlorenheit und meiner Reizüberflutung. Sie ist Tagebuch, Notizzettel und Klemmbrett eines seltsamen Geistes.

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